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Sonntag, 4. Februar 2018

Will you be my Valentine?

Unser nächster Stammtisch nähert sich und dieses Mal treffen wir uns am Mittwoch den 14.02.2018 ab 18.00 Uhr im Förderturm.


Von Elke kam der Vorschlag das "Zhen Xian Bao" zu falten. Es ist eine traditionelle Chinesische Faltung und diente im alten Zeiten zur Aufbewahrung von Nadel und Faden. Ihr könnt in Paula Versnicks Blog mehr dazu erfahren und findet dort auch eine passende Faltanleitung.

Während sie die obersten "Fächer" mit der Chrysanthemen-Faltung verziert, habe ich mich, dem Anlass entsprechend, für Herzen entschieden. Diese Faltweise ist ein Modell von Francis Ow und Leyla Torres hat ein Video dazu erstellt.

Ein Buch mit vielen kleinen Geheimverstecken!
Weitere Vorschläge und Anregungen, die ich in der Zwischenzeit erhalten habe:


Bis dahin eine fröhliche und ausgelassene Narrenzeit!
Eure Pamela

Dienstag, 17. November 2015

"Sweets for my Sweet"

Ich komme gerade zurück von der 10. Tagung zur Didaktik des Papierfaltens in Freiburg. Mein Kopf schwirrt noch von all den vielen Erlebnissen und Eindrücken.
Damit ich sie für mich etwas ordnen und "ablegen" kann, schreibe ich deshalb diesen Artikel.

Wie sich in einer lockeren Runde von "Faltlehrern" herausstellte, wird man in Origamikursen meist mit den selben Fragen der "Schüler" konfrontiert.
Neben den bekannten Klassikern "Meinst du sooooo?" und "Andere Seite auch?" auf die sich meist schnell eine Antwort finden lässt, wird man gerne mal überrumpelt mit "Und was mache ich jetzt damit?" z.B. bei Sternen oder "Und was tue ich da hinein?" bei Schachteln.

Für heute habe ich zur letzten Frage einige Ideen zusammengetragen:

  • Für den "Nikolaus in den eine Toblerone passt" steckt die Antwort schon im Namen. Hier ist mehr die Schwierigkeit das passende Papier zu finden: Bei einer 50g Tafel braucht ihr Papier der Größe 15 x 15 cm und bei 100g sollte das Quadrat eine Seitenlänge von 21cm haben.
  • In die "Bon-Bon Box" von Patrizia Parigi aus dem OD Tagungsband Erkner 2014 passt exakt eine goldene Kugel von Rocher hinein, aber auch eine Walnuss oder ein LED-Teelicht sind verwendbar, 15er-Papier vorausgesetzt.
  • Das "Nüsschen/Acorn´s Capsule" von Ryoko Nashimoto aus NOA #339 ist ideal für alles was klein und flach ist, z.B. Feodora-Täfelchen, Geld, Kinokarten, Kondome... ebenfalls bei einer Größe von 15cm.
  • Gleiches Papier, gleicher Inhalt aber anderes Modell: "Box-Pleated-Envelope" nach der Anleitung von John Cunliff.
  • Eine schöne Anwendung für Essstäbchenhüllen hat Elena aus der Schweiz gefunden. Sie füllte sie mit Stiften und verteilte sie an die Teilnehmer der diesjährigen Tagung. Nochmals ganz herzlichen Dank dafür! Ihr Faltmuster stammt von Tomoko Fuse, aber in so gut wie jedem traditionellen japanischen Buch lassen sich entsprechende Modelle finden.
  • Auf dem 2. Westdeutschen Origamitag war die "Bon-Bon-Box" von ? (ich bitte um Ergänzung) sehr beliebt und von dort kam auch der Vorschlag, sie für selbstgemachte Pralinen zu nutzen. Zur Erinnerung eine Video-Anleitung.
  • Eine Füllung ganz anderer Art, nämlich japanischer Käsekuchenteig, ist für die traditionelle Wasserbombe gedacht. Der Tipp für das passende Papier -  "Profissimo Tulpen-Backförmchen" von dm auseinander ziehen und glatt streichen - stammt von Susanne. Faltanleitung und Rezept liefert YouTube.
Tja, nur zu einer Schachtel gab es bisher noch keinen Vorschlag für den Inhalt.
"Swirltop-Box" von Jannie van Schuylenburg präsentiert in einem Video von Leyla Torres!
Deshalb gebe ich die Frage an euch weiter, wofür würdet ihr sie verwenden?
Hinterlasst einen Kommentar oder bringt euren Vorschlag zu unserem letzten Stammtisch in diesem Jahr mit.

Am 14.12.2015 ab 18.00 Uhr im Förderturm in Bönen gibt es unser traditionelles Weihnachtsentfalten.
Als komplexe Hausaufgabe habe ich dieses Mal den Zug/Tren von Jose Angel Iranzo ausgeguckt.
Und da ich mir auch einmal etwas wünschen darf, suche ich für die oben genannten Schachteln "Faltpaten". Wer übt welches Modell ein und zeigt es den anderen?
Aber bereitet euch gut vor, denn mir fallen auch noch ein paar Fragen ein, mit denen ihr dann bestimmt nicht gerechnet habt ;-)

Eure Pamela

P.S.: Da auf Weihnachtsfeiern auch immer gesungen wird, hier der "Origamisong" von Nick Robinson. Bringt jemand eine Blockflöte mit?

Donnerstag, 12. März 2015

Ein Herz für Hasen! - Rückblick auf den 9.3.2015

Das musste einfach mal sein!
Was wäre die Creativa ohne sie?
Ganz ehrlich? Gar nicht mehr vorstellbar!
Und auch das freundlich frische grüne Papier, dass uns in den ersten Jahren zur Verfügung stand, ist uns irgendwie ans Herz gewachsen! Deshalb entstand am Montag Abend das "Herz für grüne Hasen!" für die Ausstellung auf der Messe. Dabei zeigte sich mal wieder - das Modell von Stephen O´Hanlon ist einfach unschlagbar. Während die alten Hasen am Tisch ohne Probleme losfalteten, konnten die neuen sofort mitmachen und schnell war die grüne Hasenbande entstanden. Jetzt fehlen nur noch ein paar Möhrchen!

Während die Eier trocknen, lässt es sich in der Frühlingssonne gut aushalten!
"Sitting Hare" von Barth Dunkan, Papiergröße 100x100 cm.
Ob als Eiablage beim österlichen Eierfärben oder für den Kaufladen im Kinderzimmer, die Eierpappe wurde auch gut angenommen. Die einzelnen Module erinnern dabei an einen hohlen Zahn und werden einfach miteinander verbunden. Ihr müsst dabei nur darauf achten, dass die Laschen und Taschen gleich orientiert sind. Je nach Verwendungszweck und Papier empfiehlt sich etwas Klebstoff zu verwenden.
Das Anleitungsvideo gibt es bei "paperkawai", leider ohne Angaben über den Autoren. Für Hinweise bin ich daher dankbar.

Aus Tyvek ist das Körbchen sogar wasserdicht!
Das traditionelle Osterkörbchen (auch unter "fancy basket" zu finden) sorgte für etwas Überraschung. Während einige Altfalter zunächst meinten, ach das kenne ich schon und nur zuschauten, versetzte sie es am Ende doch in Staunen, als ich zur Schere griff, eine der zwei gefalteten Fröbelgrundformen zerteilte und so die zusätzlichen Ecken produzierte.
Tja, manchmal erscheinen die Dinge halt anders, als sie in Wirklichkeit sind.
Anleitungsvideos gibt es dazu viele, hier noch einmal ein weiteres. Wie ich finde wird darin der Übergang zum 3D-Stadium besser erklärt.


Zum Abschluß beschäftigten wir uns noch mit der sogenannten "EZ Tesselation". Einer Technik die auf Evan Zodl zurück geht und auf vielfältig Art eingesetzt werden kann. In der Zeitschrift "4 Esquinas" Nr. 11 könnt ihr weitere Beispiele dazu finden, außerdem eine Erklärung, wie man Vorlagen dafür rastern kann. Diese Zeitschrift steht zum kostenlosen Download im Origami-Shop zur Verfügung.
Daraus ergibt sich gleich die komplexe Hausaufgabe für unser nächstes Treffen im April. Faltet eure eigene EZ-Tesselation, das Motiv ist frei wählbar. In der Zeitschrift gibt es auch Hinweise zur Berechnung der Papier- und Rastergröße.

Jetzt geht es aber nächste Woche erst einmal zur Creativa, ihr könnt uns vom 18.-22.3.2015 in der Halle 7 im Bereich "Regional Kreativ sein" finden. Sobald der Stand aufgebaut ist, werde ich hier wieder ein paar Bilder Hochladen.

Für alle die sich vorab schon etwas warmfalten wollen, noch ein paar Vorschläge:
Also bis dann, vielleicht sehen wir uns ja in Dortmund.

Fröhliches Falten
Pamela





Freitag, 12. Dezember 2014

Habt ihr schon euren Wunschzettel abgeschickt?


Wenn nicht, dann wird es so langsam Zeit!
Faltet dafür doch einen schönen Umschlag und schickt ihn noch heute ab! Z.B. "Evergreen"-Tree-Letter von Helga Labs, Diagramme im OD Tagungsband Weimar 2013.
Und vergesst euren Namen und Absender nicht, dann bekommt ihr garantiert eine Antwort.